ÜBER MICH

Ich bin Céline...

Ich glaube an die Kraft unserer Gedanken, die Wichtigkeit ausgewogener Ernährung und die Fähigkeit des Körpers sich selbst zu heilen, wenn wir ihm die Chance dazu geben. Ich glaube, dass wir alle eine tiefe innere Weisheit besitzen wie wir in Einklang mit uns selbst, allen Wesen und der Natur leben können. Ich glaube, dass wir unsere mitfühlende, tolerante und vergebende Seite stärken sollten, um wieder in ein Gleichgewicht zu finden – individuell und kollektiv. Ich glaube, dass die Art und Weise wie wir Kinder empfangen, zur Welt bringen und aufziehen, die Welt verändern kann. Ich glaube, dass wir die verschiedenen Phasen des Lebens ehren und den Älteren und Weisen Respekt entgegenbringen sollten. Ich glaube, dass wir alles haben, was wir brauchen, um Frieden in uns und um uns herum zu schaffen.

„We are the ones we’ve been waiting for!“
(Hopi Elders)

Über mich und meinen Weg

Von Rückenschmerzen geplagt begann ich mit 18 Jahren Yoga zu üben und konnte rasch positive Veränderungen auf körperlicher wie auch auf mentaler Ebene feststellen. Ich fühlte mich nicht nur leichter und flexibler, sondern auch ausgeglichener und ruhiger. 2006 entdeckte ich Jivamukti Yoga in New York und war fasziniert von der modernen und kreativen Art Yoga zu unterrichten, die dennoch auf Tradition beruht, vom Chanten und von der Philosophie, die in die Klassen mit einfliesst. Es wurde mir klar, dass es hier um einen Lebensstil geht, um ein Versprechen sich für das Wohl anderer einzusetzen und so gewaltlos wie möglich zu leben, um eine lebenslange Praxis. Weil es für mich natürlich war, dieses grosse Geschenk des Yoga weiterzugeben, machte ich 2007 die Jivamukti Lehrerausbildung, begann in meiner Heimatstadt Bern zu unterrichten, eröffnete ein Yogastudio (Dayayoga, später Jivamukti Yoga Bern), unterrichtete Workshops, Retreats und Weiterbildungen weltweit, war mehrmals Teil des Ausbildungsteams der Jivamukti Teacher Trainings und Mentorin von LehrerInnen. 

Der Yogapfad nach Patañjali baut auf den Yamas auf. Die Yamas haben damit zu tun wie wir mit anderen Lebenwesen und der Umwelt umgehen. Ahiṃsā (Gewaltlosigkeit) ist das erste Yama und die grundlegende Praxis auf der der ganze Weg aufbaut. Für mich ist eine rein pflanzliche Ernährung und ein veganer Lebensstil die logische Konsequenz dieses Prinzips. Es geht hier nicht darum perfekt zu sein, sondern darum kleine Schritte in diese Richtung zu tun und sich täglich zu fragen: wie kann ich heute möglichst gewaltlos denken, sprechen und handeln? Wie wenn wir lernen auf dem Kopf zu stehen, braucht auch dies Zeit, Geduld und Demut. Ich unterstütze Menschen gerne dabei kleine bedeutungsvolle Veränderungen in ihrer Ernährung und ihrem Lebensstil zu machen - für die eigene Gesundheit und für das Wohl aller. 2021 habe ich eine Ausbildung beim „Institute for Integrative Nutrition“ in New York abgeschlossen, um meine Erfahrungen mit fachlichem Wissen zu stützen und zu bereichern.

Als Mutter von drei Kindern weiss ich wie anspruchsvoll es sein kann die Yogapraxis, eine ausgewogene Ernährung und Selbstfürsorge im Familienalltag zu integrieren. Ich glaube aber, dass genau diese Elemente uns sowohl in der Schwangerschaft wie auch als Mütter enorm stützen und nähren können. Mit dem Programm Mindful Motherhood unterstütze ich werdende Mütter und Mütter achtsam durch diese wunderschöne, einmalige, aber auch anspruchsvolle Zeit zu gehen.

Ich verneige mich vor und bedanke mich bei meinen grossartigen Lehrerinnen und Lehrern, die die Lehren nicht nur unterrichten, sondern auch leben: Sharon Gannon, David Life, Yogeswari, Lady Ruth, Manorama, Kamaniya, Keshavacharya und viele mehr.

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